Vom Grundriss zum 3D-Modell

Grundrisse sind ja schön und gut, aber um sich die Wirkung von Räumen besser vorstellen zu können, hilft ein 3D-Modell des eigenen Hauses enorm. Besonders, wenn es um Räume und Einrichtungen geht, die momentan noch gar nicht vorhanden sind. Wir wollten deshalb unbedingt als Planungshilfe unser Haus in 3D.

CAD Haus Außenansicht

Mithilfe der CAD-Software ArchiCAD, mit der man Gebäude am PC konstruieren kann, konnten wir das sehr gut umsetzen. Natürlich ist das nicht von heute auf morgen passiert, sondern hat viel Zeit in Anspruch genommen, bis schließlich jedes Geschoss und jedes Fenster so detailgetreu wie möglich modelliert waren.

CAD Haus Geschoss

CAD Haus Querschnitt

Wer sich mit CAD-Software nicht auskennt und es gern mal mit einem kostenlosen, leichter zu bedienenden Programm ausprobieren möchte, kann zum Beispiel den pCon.planner nehmen. (Natürlich gibt es auch zahlreiche andere Raumplanungsprogramme.) Wenn man mit der Erstellung der Räume fertig ist und vielleicht sogar ein paar Möbelmodelle und Einrichtungsgegenstände eingefügt hat, kann man sich fotorealistische Bilder mit Licht, Schatten und Texturen “rendern” lassen. Bei Profis sind diese künstlichen Bilder kaum von echten Fotos zu unterscheiden. Sogar Kamerafahrten durch die fertigen Räume sind damit schnell gemacht.

Fazit: Neben dem spielerischen Unterhaltungscharakter, den das Ganze hat, ist es wirklich ein wichtiges Planungselement. Denn der virtuelle Blick auf das zukünftige Haus kann so manche spätere Fehlentscheidung vermeiden. Wenn man beim Hausumbau mit einem Architekten zusammenarbeitet, kann man diesem das 3D-Modell und sämtliche Maße zur Verfügung stellen. So haben wir es auch gemacht, denn jede Arbeit, die man dem Experten abnimmt, spart Geld.

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