Räucherkammer abgerissen

Die Räucherkammer, die auf unserem Dachboden stand, ist nun der Sanierung zum Opfer gefallen und musste abgerissen werden.

Räucherkammer

Das hatte verschiedene Gründe. Erstens hatten wir schon den Schornstein wegreißen müssen, von dem früher der Rauch in die Kammer geleitet worden war. Sie war also nicht mehr angeschlossen und an den neuen Schornstein unserer zukünftigen Gasheizung können wir sie natürlich auch nicht anschließen. Zweitens stand sie mittlerweile einfach im Weg, weil genau an dieser Stelle die Lüftungsrohre der Bäder langgehen müssen.

Abriss Räucherkammer

Nun haben wir also wieder teuren Schornsteinschutt zu entsorgen. Auf dem Dachboden ist übrigens keine Spur mehr von der Räucherkammer zu sehen:

Dachboden ohne Räucherkammer

Dachbodenfund Apfelsaft Flaschen

Dachboden

Abriss im Anbau

Der Gebäudeteil, der sich direkt an das Wohnhaus anschließt (wir nennen ihn Anbau), sah bisher im Erdgeschoss aus wie eine offene Garage. Eine recht große Garage. In Zukunft soll der hintere Teil mit einer Wand abgetrennt werden und zum Hausanschlussraum werden. Dort sollen Heizung, Stromkasten, Wasseruhr, Gasanschluss und Serverschrank untergebracht werden.

Zur Vorbereitung musste natürlich erstmal wieder etwas weggerissen werden. Es ging u.a. dem zweiten Schornstein des Hauses an den Kragen. An seiner Stelle soll später ein zweizügiger neuer Schornstein gebaut werden, der sich für die geplante Gas-/Holzheizung eignet.

Schornstein Abriss

Dann wurde parallel schon mal der neue Zählerkasten montiert und an den Strom angeschlossen. Dafür musste das Stromkabel vom Hausanschlusskasten aus quer durch das ganze Haus verlegt werden.

Anbau früher

Mit Abbruchhämmern wurde anschließend der Betonboden in Stücke gelegt. Hier muss nämlich ein neues Abwasserrohr verlegt werden. Außerdem soll der Bodenaufbau neu gemacht werden.

Bohrhammer und Betonboden

Bagger im Anbau

Die Fotos wurden bereits im Januar aufgenommen.

Bagger im Winter

Abriss von Flurwänden im Obergeschoss

Bei der Umgestaltung des Obergeschosses hatten wir geplant, den Flur zu verkürzen. Ursprünglich ging der Flur fast über die gesamte Hauslänge, was natürlich sehr großzügig wirkte. Wir fanden es aber schade um den Platz, da man den Flur nicht nutzen kann. Wir wollten stattdessen mehr Wohnraum. Die Lösung war für uns, die beiden Räume, die ursprünglich links und rechts am Ende des Flurs waren, miteinander zu verbinden. Im folgenden Bild sieht man rot markiert, welche Wände dafür weggerissen werden mussten, und blau markiert, wo neue Wände eingebaut werden.

Im Endergebnis soll ein großer Raum an der Giebelseite entstehen, den wir zukünftig vielfältig nutzen wollen als Büro, Elektronikwerkstatt, Musikzimmer und Zweitfernsehplatz. Ich denke, wir werden in diesem Raum viel Zeit verbringen. 🙂 Nebenbei bemerkt ist es der einzige Raum im Haus, von dem man sowohl einen Blick auf die Straße und den Fluss als auch auf den Hof hat. Außerdem ist er relativ hell, da er morgens, mittags und abends Sonnenlicht bekommt.

Obergeschoss UmbauDie beiden alten Kachelöfen, die bisher im Obergeschoss gestanden hatten, waren nun plötzlich im Weg und hätten umgesetzt werden müssen. Der Ofenbauer, der zur Begutachtung bestellt worden war, musste leider feststellen, dass beide Öfen nicht mehr benutzbar waren. Eine Restaurierung hätte pro Stück bis zu 2.000 Euro gekostet und danach hätte man erst noch einen Schornsteinfeger finden müssen, der alle Augen zugedrückt und beide Kachelöfen abgenommen hätte, denn heutzutage sind Öfen mit gemauerten Brennräumen nicht mehr zugelassen. Da uns die Restaurierung zu teuer war und sich auf die Schnelle niemand fand, der sie haben wollte, haben wir die Kachelöfen schweren Herzens mit dem anderen Bauschutt entsorgen lassen. 🙁

Kachelöfen

Hinter dem grünen Kachelofen fand sich noch eine alte Schachtel. Darin war nichts mehr außer ein paar DDR-Mark.

Alte Schachtel

Ungünstigerweise war genau an einer der abzureißenden Wände der Stromkasten installiert. Er musste also abgebaut werden. Unser Elektriker hatte deshalb die Zuleitung abgeklemmt und den Zähler ausgebaut. Der neue Stromkasten ist im zukünftigen Hausanschlussraum im Anbau installiert. Momentan gibt es dort nur Baustrom. Im restlichen Haus sind die Leitungen tot und können zurückgebaut werden.

Früherer Stromkasten

Beim Abriss der beiden Mauern kamen wieder Hammer und Kettensäge zum Einsatz. Es handelte sich um Fachwerkwände.

Abriss Flur Obergeschoss

Abriss mit Kettensäge

Mit der Baggerschaufel wurde der Schutt gleich vom Obergeschoss in den Anhänger befördert. Das Abrissholz wurde vor der Scheune zum Sägen abgeladen.

Bagger für Bauschutt

In der Scheune musste der Hausherr dann stundenlang mit der Kreissäge die Balken und Bretter vom Abriss zu Brennholz zersägen. Das Sägeblatt war dafür extra frisch geschärft worden.

Kreissäge in der Scheune

Auch im Hof wurde fleißig gesägt. Die Zimmerleute arbeiteten unter freiem Himmel an den Stütz- und Deckenbalken für das neue Zimmer. Die weggerissenen Flurwände waren nämlich tragend gewesen und mussten durch Balken ersetzt werden.

Zimmerleute arbeiten auf dem Hof

So sah der Flur dann mit den fehlenden Wänden aus:

Abriss der Flurwände

Hier sieht man die tragenden Balken, die die Zimmerleute eingebaut haben. Die Deckenbalken werden auch noch ein Stück zu sehen sein, wenn die Decke abgehangen wurde. Man sieht in dem Foto auch, dass ein Durchgang, der zwischen den beiden Zimmern vorhanden war, zugemauert wurde.

Zimmermannsarbeit

Im letzten Foto sieht man die gesamte Länge des künftigen Arbeitszimmers.

Künftiges Arbeitszimmer

Abriss einer kompletten Zimmerdecke

Wie ich gestern bereits geschrieben hatte, gab es im Obergeschoss Probleme mit einer feuchten Badwand. In dem darunterliegenden Raum im Erdgeschoss war die Wand ebenfalls feucht. Hier war früher vermutet worden, dass Wasser aus dem Boden nach oben in die Wand drückt. Deshalb hatte der Vorbesitzer eine Horizontalsperre in die Mauer einbringen lassen, wie man an den Bohrungen an der Wand erkennen kann. Wir hatten jetzt beschlossen, den Zustand der Mauer genauer zu untersuchen. Man konnte von außen erahnen, dass es sich um eine Wand mit Hohlraum handeln musste, da sie extrem dick war. An der Fensterlaibung konnte man die Tiefe der Wand erkennen.

Erdgeschoss Bad

Also sollte die innere, nicht tragende Wandschicht weggerissen werden. Nach dem Aufreißen der Wand sah man dann überraschenderweise, dass sie sogar aus drei Schichten bestand! Indem wir die beiden vorgebauten Mauern wegreißen ließen, konnten wir ganze 40 cm Tiefe an Platz gewinnen und somit den Raum vergrößern. Und wir fanden auch die Ursache für das Feuchteproblem. Wie im oberen Bild zu sehen ist, lief ein Abwasserrohr durch die Wand. Dieses war an einigen Stellen einfach lückenhaft… kein Wunder, dass Wasser ins Mauerwerk gelaufen ist! Wir sind wirklich froh, dass wir das gefunden haben.

Wandschichten

Bevor die Mauer noch weiter abgerissen wurde, ging es erstmal der Decke an den Kragen. Wie bereits gesagt, waren die Balken durch den Feuchteschaden im darüberliegenden Badezimmer morsch und mussten entfernt werden. Deshalb musste hier die gesamte Decke abgerissen werden, bevor neue Deckenbalken von den Zimmerleuten eingesetzt werden konnten.

Gerüst im Bad

Abriss Decke Bad

So sah der Raum dann ohne Decke aus:

Deckenabriss

Und so sah es im Obergeschoss nach dem Abriss aus:

Zimmer ohne Decke von oben

Badezimmer Abriss

Dann wurden von den Zimmerleuten neue Deckenbalken eingebaut.

Zimmerleute bauen Deckenbalken ein

Und so sah schließlich das Ergebnis mit den neuen Balken aus:

Neue Balken im Bad

Badezimmer Balken

Badezimmer neue Deckenbalken

Raus mit den morschen Badwänden

Da der Rohbau im Erdgeschoss nun schon fast fertig ist, hat das Bauteam mit dem Abriss im Obergeschoss weitergemacht. Dort war besonders das alte Bad eine Problemzone. Schon nach den ersten Bad-Abrissarbeiten im letzten Sommer hatten wir festgestellt, dass die Wandbalken hinter der Badewanne morsch waren. Dort war Wasser ausgelaufen. Auch das Holz im Fußboden war betroffen.

Unter dem Fußboden fand sich ein circa 30 cm tiefer Hohlraum, erst danach kam die Gewölbedecke des darunterliegenden Raumes. Auf dieser Decke stehend, konnte man dann den Holzboden herausreißen.

Morsche Balken im Bad

Im folgenden Bild sieht man die Reste der Wand, die früher das WC-Räumchen vom Bad getrennt hat. Diese und die dahinter zu sehende Wand mussten auch abgerissen werden, damit das zukünftige Bad etwas großzügiger werden kann.

Alte Balken im Bad

Diese Balken konnten natürlich wieder nicht einfach so abgerissen werden, da es sich um tragende Wände handelte. Deshalb wurde hier – wie auch schon im Erdgeschoss – ein Statikkonzept vom Zimmermann erarbeitet.

Abriss Toilettenraum

So sah der Raum dann aus, nachdem beide Wände entfernt worden waren:

Abriss im Bad

Dann wurde parallel auch schon die Wand abgerissen, die den Feuchteschaden hatte. Das Ziel war, sämtliche Balken, die nicht mehr brauchbar waren, durch Neue zu ersetzen. Die folgenden drei Bilder wurden vom Anbau aus aufgenommen, wo unsere Mühle steht. Durch das Loch in der Wand sieht man das Badezimmer.

Wandabriss zwischen Haus und Anbau

Man sieht hier sehr gut den Höhenunterschied zwischen dem Fußboden im Haus und dem Raum im Anbau.

Abriss Badwand

Wir haben uns nun schon an den Anblick gewöhnt, wenn jemand mit Kettensäge unser Haus ansägt. 😀 Hier wurden die alten Balken herausgeschnitten.

Wandabriss mit Kettensäge

Die Zimmerleute haben vor Ort die fehlenden Stützbalken zugeschnitten und eingebaut, sodass die Statik wieder abgesichert war.

Zimmerleute

Dank den tragenden Deckenbalken müssen in Zukunft keine Pfeiler mehr mitten im Raum stehen, sondern es reicht, dass die Stützbalken links und rechts außen an der Wand stehen. Wenn wir von diesem Raum also wieder (wie früher nur anders) einen Toiletten- und einen Abstellraum abtrennen werden, können wir das mit einfachen Trockenbauwänden machen.

Zimmermannsarbeit mit Laser

Schließlich wurden auch noch alle Fußbodenbalken herausgesägt. Dann war das alte Bad wirklich vollständig entkernt.

Fußboden Balken Abriss

 

Das große Abriss-Finale

Seit letzter Woche haben wir neue Bauarbeiter im Haus. Was die innerhalb von zwei Tagen schon geschafft haben, will ich euch mit ein paar Handy-Schnappschüssen zeigen.

Freitag, 28. November 2014: Schornsteinabriss und Entfernen der Stützbalken im Erdgeschoss

Für den Abriss des Schornsteins musste ein Stück des Daches abgedeckt werden. Der Schutt wurde in einem Container als Sondermüll entsorgt.

Schornstein Abriss Dach

Auf dem Dachboden sind von den beiden Schornsteinen nur noch zwei Löcher im Boden zu sehen. Der linke war bereits weg, als wir das Haus übernommen haben. Der andere musste auch weggerissen werden, da er nicht mehr den heutigen Standards entsprach.

Schornstein Abriss

Im Erdgeschoss wurde die behelfsmäßige Stützkonstruktion aus Balken und Unterzug entfernt, die bis jetzt das Obergeschoss getragen hatte. Sie wurde durch Baustützen ersetzt.

Stützbalken entfernen

Unterzug entfernen

Dann ging der Abriss mit Vorschlag- und Bohrhammer an den letzten Erdgeschosswänden weiter.

Abriss Treppenwand

 

Samstag, 29. November 2014: Abriss der letzten Wände im Erdgeschoss

Am Ende der Woche sah es dann so aus, dass im Erdgeschoss nur noch ein letztes Stückchen Wand in der Mitte stand. Diese Wand wird auch in Zukunft dort bleiben. Ansonsten wird die Raumaufteilung im Erdgeschoss komplett geändert. Bis dahin wird die Decke von Baustützen getragen.

Erdgeschoss Baustützen

Ihr erinnert euch vielleicht noch an die Frage nach der Treppenstatik. Mittlerweile wurde die Wand, an der die Treppe befestigt war, weggerissen und die Treppe wurde mit Stützen stabilisiert.

Abriss Treppenhaus

Bei Temperaturen um 0 °C muss das gute Thüringer Bier ein bisschen gewärmt werden. Willkommen auf einer Winterbaustelle.

Baustellen-Bier

Lektion gelernt – nie mehr Stundenlohn!

Die ersten Bauarbeiten sind fertig, die beteiligte Baufirma ist vom Hof und wir atmen erstmal durch. Diese Zusammenarbeit war ein Desaster von A wie An-Absprachen-halten bis Z wie Zeitabrechnung. Das einzig Positive daran: das Arbeitsergebnis ist in Ordnung und das Haus steht noch.

Es ging schon chaotisch los, ohne genaues Angebot. Oberstes Motto des Bauunternehmers war “schnell anfangen und den Bau voranbringen”. Unser Architekt hatte ihn auf die Baustelle geholt. Uns wurde nur grob mitgeteilt, dass er von 3 Mitarbeitern für 20 Euro netto pro Stunde das Erdgeschoss ausheben lassen will und dass das in 5 Tagen geschafft sein wird. Am ersten Tag wurde dann der erste Container vollgemacht und abgeholt. 15 Tonnen Bauschutt. Am zweiten Tag waren schon nur noch 10 Tonnen im Container. Als wir nach dem dritten Tag die Baustelle besuchten, war noch nicht einmal die Hälfte der Fläche geschafft. Das wunderte uns allerdings nicht mehr, nachdem wir das Filmmaterial aus der Überwachungskamera (das Unternehmen war über die Kamera informiert worden) gesichtet hatten. Die Arbeiter hatten mehr als 3 Stunden Pause gemacht! Am vierten Tag kam dann endlich der Mini-Bagger, der zusätzlich 75 Euro am Tag kostete, aber wenigstens die Leistung erhöhte. Außerdem kamen noch zwei zusätzliche Bauarbeiter. Aber selbst die 5 Leute wurden innerhalb der Woche nicht fertig, trotz Samstagsarbeit. Erst am darauffolgenden Montag war es nach 7 Tagen geschafft. Der letzte Container war auch endlich wieder richtig voll mit 16 Tonnen.

Bauarbeiter Pausen

Jeder Tag kostete knapp 1000 Euro. Diese Befürchtung wurde durch die (unseriöse) Abrechnung bestätigt. Uns wurden 180 Arbeitsstunden in Rechnung gestellt. Laut den Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Arbeiter, die die Überwachungskamera aufgezeichnet hatte, konnten wir aber nur 140 Arbeitsstunden nachvollziehen. Und dabei haben wir schon täglich nur 1 Stunde Pause einberechnet. Woher kam nun also die Differenz von 40 Stunden? Auf Nachfrage schimpfte der Bauunternehmer, er müsse ja auch die An- und Abreise berechnen. Okay, also 800 Euro netto für An- und Abreise …?

Zu dem Frust mit den bummelnden Bauarbeitern, die einfach teure Stunden abrechnen, die sie gar nicht gearbeitet haben, kamen noch ein paar weitere Ärgernisse:

  • An den ersten Tagen kamen die Arbeiter schlecht ausgestattet und mussten sich von uns eine Schubkarre und einen Bohrhammer ausleihen. Die Schubkarre ging natürlich auch noch kaputt, wurde aber wieder repariert.
  • Die Arbeiter haben sich ohne Erlaubnis Zutritt zur abgeschlossenen Scheune verschafft, um Bohlen und eine weitere Schubkarre herauszuholen.
  • Ein Kanister Diesel, der in unserer Werkstatt stand, wurde heimlich für den Bagger benutzt.
  • Mehrere Tage und Nächte brannte das Licht im Obergeschoss.
  • Am fünften Tag wurde ein Teil unserer Fundamentsteine von einem Transporter der Baufirma eingeladen und weggebracht. Natürlich unabgesprochen. Wir hatten gesagt, dass wir die schönen großen Natursteine behalten wollen. Der Großteil ist aber zum Glück noch da.

Transporter Baufirma

Demnächst gibt’s bei uns jedenfalls keine Faulenzerei auf Stundenbasis mehr, nur noch Festpreisprojekte mit vorherigem Angebotsvergleich! Und die Baufirma, von der ich eben erzählt habe, kommt nie wieder auf den Hof. Leider haben wir erst im Nachhinein erfahren, dass das Unternehmen bereits für schlechte Mitarbeiter und gestohlenes Werkzeug bekannt ist.

Ausschachten fertig

Letzte Woche hatten wir die erste Baufirma auf dem Hof. Dank den Bauarbeitern ging es nun deutlich voran! Sie haben mithilfe eines kleinen Baggers das gesamte Erdgeschoss ausgehoben, also auf einer Fläche von 150 qm circa 40 cm Kies, Geröll und Steine abgetragen. Die Arbeiten dauerten 7 Tage.

Hier sieht man die alte und künftige Küche. Der Boden sieht jetzt im gesamten Erdgeschoss so aus.

Küche ausgeschachtet

Unser Architekt hat das zukünftige Bodenniveau berechnet und abgemessen. Zur Orientierung für die Arbeiter hat er die Höhe an mehreren Stellen an die Wände geschrieben.

Wandmarkierung beim Ausschachten

Eine Wand von der ehemaligen Speisekammer musste weggerissen werden, damit der Betonboden dort mit schwerem Gerät entfernt werden konnte. Die Kammer soll zukünftig das Erdgeschoss-Bad werden.

Minibagger im Haus

Ein Großteil des Hauses steht immer noch auf Stützen. Diese stehen jetzt nur noch auf einzelnen Fundamentsteinen.

Haus auf Balken gestütztMomentan kommt man sich im Haus vor wie ein Zwerg, da man einen halben Meter zu tief steht. 🙂 Aus dieser Perspektive sieht alles zu hoch aus. Auch die Treppe hat keinen Bodenanschluss mehr.

Treppe in der Luft

Boden ausgeschachtet

Alte Wände raus

Nein, hier ist keine Bombe eingeschlagen, sondern hier wurde ein Erdgeschoss entkernt. 😉 Der Abriss der Wände und Böden ist gut vorangeschritten. Bisher wurde alles mit simpler Manneskraft und einfachen Werkzeugen bewerkstelligt. Im Bild unten sieht man den Bereich, der früher Küche und Stübchen war. Die Wand, die beide Räume trennte, wurde entfernt. Sie war nicht tragend.

Küche entkernt

Danach ging es einer zweiten Wand an den Kragen. Sie trennte Stübchen und Flur. Da sie tragend ist, wurden die Fachwerkbalken fürs Erste stehen gelassen und nur die Lehm-Ausfachung entfernt. Wir hatten dabei tatkräftige Unterstützung von unserem lieben Freund Leo. Tausend Dank Leo, du bist’n dufter Typ! *Applaus* 🙂

Leo und Axel bauen

Fachwerk Wand

Beim Abreißen der Wände wurde der Schornstein ungewollt aufgerissen, da er mit der Wand verbunden war. Wir hatten ursprünglich gedacht, dass er bestehen bleiben könnte. Aber nun muss er auch abgerissen werden. Zumal offensichtlich wurde, dass er nicht den heutigen Ansprüchen genügt und undicht gemauert ist.

Loch im Schornstein

 

Hier nochmal eine schematische Darstellung, was genau passiert ist. Im ersten Bild sieht man den Aufbau von früher. Die rot markierten Wände mussten weg, da die neue Küche (zweites Bild) einen anderen Grundriss haben wird.

CAD Küche vorher nachher

Der Abriss des alten Bades

Mittlerweile geht der Abriss im Obergeschoss weiter. Dem alten Badezimmer ging es an den Kragen. Leider habe ich kein Foto vom ursprünglichen Zustand. Auf dem folgenden Foto wurden schon die alte Badewanne und Wandfliesen entfernt.

Bad vorher

Die Toilette befand sich in einem getrennten Raum neben dem Bad. Für die damaligen Verhältnisse war es ein Luxus, ein WC zu haben. Auf dem Fußboden sieht man noch, wo es gestanden hat. Durch das kleine Fenster kann man in den Raum mit der Kornmühle schauen. Da dieser Raum etwas tiefer liegt, kann man von dort aus nicht zurückschauen. 😉

WC Raum alt

Bei der Entkernung wurden alle Wand- und Bodenfliesen abgetragen und auch sonst alles entfernt, was an der Wand befestigt war. Auf den folgenden Fotos sieht man noch ein Zwischenstadium während der Arbeiten.

Bad entkernt

Die Fliesen wurden größtenteils entsorgt. Ein paar Stapel haben wir aber zur Erinnerung und eventuell für spätere Verwendung aufgehoben.

WC entkernt

Altes Waschbecken