Unser zweiter neuer Schornstein

Mittlerweile wurde unser zweiter Schornstein fertiggestellt. Daran ist die Heizungsanlage angeschlossen. Der Schornstein steht im Anbau an der Wand zum Haupthaus. Auf dem folgenden Bild sieht man, wie er im Obergeschoss aussieht.

Das Kabelgewirr, das dort zu sehen ist, sind alle Netzwerk-, Telefon-, Fernseh-, Audio- und Hausbuskabel aus dem Obergeschoss. Sie müssen noch fein säuberlich zwei Stockwerke nach unten zum Serverschrank im Hausanschlussraum verlegt werden.

Schornstein und Stromkabel

Der Schornstein ist zweizügig, weil der Holzvergaser ein größeres Abgasrohr benötigt als die Gastherme.

Zweizügiger Schornstein

Damit der Schornstein in Zukunft zugänglich für den Schornsteinfeger ist, mussten wir ein Dachfenster einbauen lassen.

Dachfenster

Und so sieht das gute Stück von draußen aus:

Schornstein

Wenn man schon mal auf dem Dach ist, kann man gleich mal schauen, wo der WDSL-Umsetzer ist. Ah, da hinten auf dem Haus. Gute Sichtverbindung also. Den Internetantrag haben wir bereits abgesendet, aber die Funkantenne kam bisher noch nicht an.

Aussicht über Dächer

Der neue Raum im Anbau

Nachdem der Abriss im Anbau fertig war und der Boden dort neu gegossen worden war (davon habe ich leider keine Fotos), konnte unser Hausanschlussraum entstehen. Dafür wurde der hintere Teil mit einer Mauer abgetrennt. Der vordere Teil soll als Garage dienen.

Mauer im Anbau

Im Hausanschlussraum wurde als erstes der Schornstein für die Heizung gemauert. Außerdem wurde der Zählerkasten montiert. Dann musste noch der alte Putz von den Wänden entfernt werden, weil er bereits bröckelte.

Hausanschlussraum unverputzt

Als nächstes konnte alles neu verputzt werden.

Verputzen der neuen Wand

Verputzen

Um die alten Wände verputzen zu können, musste der Stromkasten noch einmal von der Wand abgenommen werden. Er wurde deshalb an einer behelfsmäßigen Holzkonstruktion aufgehangen. Außerdem wurde eine Tür eingebaut.

Türeinbau im HA-Raum

Der Schornstein ist nun fertig vorbereitet für die Heizung.

Schornstein HA-Raum

Und so sieht momentan die zukünftige Garage mit Zugang zum Hausanschlussraum aus:

Garage

 

 

Abriss im Anbau

Der Gebäudeteil, der sich direkt an das Wohnhaus anschließt (wir nennen ihn Anbau), sah bisher im Erdgeschoss aus wie eine offene Garage. Eine recht große Garage. In Zukunft soll der hintere Teil mit einer Wand abgetrennt werden und zum Hausanschlussraum werden. Dort sollen Heizung, Stromkasten, Wasseruhr, Gasanschluss und Serverschrank untergebracht werden.

Zur Vorbereitung musste natürlich erstmal wieder etwas weggerissen werden. Es ging u.a. dem zweiten Schornstein des Hauses an den Kragen. An seiner Stelle soll später ein zweizügiger neuer Schornstein gebaut werden, der sich für die geplante Gas-/Holzheizung eignet.

Schornstein Abriss

Dann wurde parallel schon mal der neue Zählerkasten montiert und an den Strom angeschlossen. Dafür musste das Stromkabel vom Hausanschlusskasten aus quer durch das ganze Haus verlegt werden.

Anbau früher

Mit Abbruchhämmern wurde anschließend der Betonboden in Stücke gelegt. Hier muss nämlich ein neues Abwasserrohr verlegt werden. Außerdem soll der Bodenaufbau neu gemacht werden.

Bohrhammer und Betonboden

Bagger im Anbau

Die Fotos wurden bereits im Januar aufgenommen.

Bagger im Winter

Raus mit den morschen Badwänden

Da der Rohbau im Erdgeschoss nun schon fast fertig ist, hat das Bauteam mit dem Abriss im Obergeschoss weitergemacht. Dort war besonders das alte Bad eine Problemzone. Schon nach den ersten Bad-Abrissarbeiten im letzten Sommer hatten wir festgestellt, dass die Wandbalken hinter der Badewanne morsch waren. Dort war Wasser ausgelaufen. Auch das Holz im Fußboden war betroffen.

Unter dem Fußboden fand sich ein circa 30 cm tiefer Hohlraum, erst danach kam die Gewölbedecke des darunterliegenden Raumes. Auf dieser Decke stehend, konnte man dann den Holzboden herausreißen.

Morsche Balken im Bad

Im folgenden Bild sieht man die Reste der Wand, die früher das WC-Räumchen vom Bad getrennt hat. Diese und die dahinter zu sehende Wand mussten auch abgerissen werden, damit das zukünftige Bad etwas großzügiger werden kann.

Alte Balken im Bad

Diese Balken konnten natürlich wieder nicht einfach so abgerissen werden, da es sich um tragende Wände handelte. Deshalb wurde hier – wie auch schon im Erdgeschoss – ein Statikkonzept vom Zimmermann erarbeitet.

Abriss Toilettenraum

So sah der Raum dann aus, nachdem beide Wände entfernt worden waren:

Abriss im Bad

Dann wurde parallel auch schon die Wand abgerissen, die den Feuchteschaden hatte. Das Ziel war, sämtliche Balken, die nicht mehr brauchbar waren, durch Neue zu ersetzen. Die folgenden drei Bilder wurden vom Anbau aus aufgenommen, wo unsere Mühle steht. Durch das Loch in der Wand sieht man das Badezimmer.

Wandabriss zwischen Haus und Anbau

Man sieht hier sehr gut den Höhenunterschied zwischen dem Fußboden im Haus und dem Raum im Anbau.

Abriss Badwand

Wir haben uns nun schon an den Anblick gewöhnt, wenn jemand mit Kettensäge unser Haus ansägt. 😀 Hier wurden die alten Balken herausgeschnitten.

Wandabriss mit Kettensäge

Die Zimmerleute haben vor Ort die fehlenden Stützbalken zugeschnitten und eingebaut, sodass die Statik wieder abgesichert war.

Zimmerleute

Dank den tragenden Deckenbalken müssen in Zukunft keine Pfeiler mehr mitten im Raum stehen, sondern es reicht, dass die Stützbalken links und rechts außen an der Wand stehen. Wenn wir von diesem Raum also wieder (wie früher nur anders) einen Toiletten- und einen Abstellraum abtrennen werden, können wir das mit einfachen Trockenbauwänden machen.

Zimmermannsarbeit mit Laser

Schließlich wurden auch noch alle Fußbodenbalken herausgesägt. Dann war das alte Bad wirklich vollständig entkernt.

Fußboden Balken Abriss