Hurra, das Baby ist da

Unsere Familie hat Ende März Zuwachs bekommen. Am Karsamstag wurde unser zweiter Sohn geboren. Jetzt sind wir also zu viert auf dem Hof. 🙂

Eigentlich sollte der Kleine erst nach Ostern auf die Welt kommen, aber er hatte sich schon ein paar Tage früher auf den Weg gemacht. Mitten in der Nacht nach Karfreitag hatten die Wehen plötzlich begonnen und so düsten wir mit dem Auto ins 20 km entfernte Krankenhaus. Schon am selben Tag um die Mittagszeit war es dann geschafft: das Baby da, die Eltern glücklich, alle gesund und munter.

Neugeborenes Baby

Baby Fußabdruck

Und so kam es, dass wir Ostern im Krankenhaus verbringen mussten. Eigentlich hatten wir uns darauf gefreut, zum ersten Mal Ostereier im eigenen Garten zu suchen. Das wird dann also erst nächstes Jahr was.

Ostern im Krankenhaus

Mittlerweile sind wir wieder zuhause und konnten in unser neues Leben mit zwei Kindern starten.

Innendämmung der Außenwände

Während das Erdgeschoss größtenteils ungedämmt bleibt, weil dort das mehrschalige Mauerwerk schon ausreichend dick ist, benötigen die Fachwerkwände im Obergeschoss eine Dämmung. Wir haben uns für Innendämmung entschieden, weil sie einfacher zu machen ist und – im Gegensatz zur Außendämmung – das Aussehen des Hauses nicht verändert.

Im ersten Schritt mussten die alten Tapeten von den zu dämmenden Wänden abgekratzt werden. Dann wurden die Wände glatt geschliffen.

Abschleifen der Wände

Danach wurde Aufbrennsperre zur Grundierung aufgesprüht.

Aufbrennsperre

Gedämmt wurde mit 100 mm dicken, mineralischen Wärmedämmplatten von Rockwool.

Wärmedämmplatten

Die Dämmplatten wurden mit Klebemörtel befestigt.

Dämmplatten anbringen

Dämmplatten

Lediglich der Streifen über dem Fußboden wurde mit 50 mm dicken Platten gedämmt, damit Platz zum Verlegen der Heizungsrohre bleibt.

Innendämmung

Der zukünftige Hausherr hatte auch mal wieder Zeit gefunden, die Baustelle zu besichtigen.

Baby auf Baustelle

Himbeeren im November

Heute habe ich ein paar Fotos vom letzten Wochenende für euch. Sie wurden am 01. November 2014 aufgenommen, man mag es kaum glauben! Beim Blick auf Himbeeren, grüne Blätter und Sonnenschein wird einem ganz sommerlich ums Herz. 🙂

Himbeerstrauch

Wir pflücken wöchentlich Himbeeren und es nimmt kein Ende…. ich bin glücklich. 🙂

Himbeere

Hier ist noch jemand, der glücklich am Himbeerstrauch ist. Wenn man nicht schnell genug ist, pflückt und vertilgt er alles, was annähernd nach roter Himbeere aussieht. 😀

Himbeeren pflücken

Sommerzeit & Elternzeit

Krankheiten und andere Aufgaben hatten uns ausgebremst und wir waren wochenlang nicht auf dem Hof gewesen. Nachdem wir nun nach langer Zeit wieder zurück waren, war das Unkraut auf sämtlichen (bisher ungenutzten) Beeten über einen Meter hoch gewuchert. Ich glaube, ich habe noch nie so viel Unkraut auf einem Fleck gesehen. Ein Kind hätte darin locker verschwinden können. Jedenfalls beschlossen wir nach dem ersten Schock, dass die grüne Hölle weg muss! Mehrere Stunden und einige Brennnessel-Stiche später, war dann wenigstens das Gröbste beseitigt.

Unkraut vorher nachher

Auch wenn man hier ungeplant zu Gartenarbeit gezwungen ist, ist die gemeinsame Zeit auf dem Hof sehr schön. Es macht Freude, zusammen zu arbeiten und etwas zu schaffen. Dadurch, dass mein Mann und ich diesen Monat Elternzeit haben, können wir viel Zeit als Familie verbringen. Das ist für uns Idylle pur. Und nach der Arbeit gibt es immer Picknick mit Kaffee und Kuchen. 🙂

Scheune im Sommer

Unser Knirps ist jetzt 11 Monate alt und beobachtet gespannt alles: den lauten Rasenmäher, den Besen beim Kehren, die Hacke, … . Er war noch nicht so oft auf dem Hof, denn die lauten und staubigen Abrissarbeiten sind kein Ort für ein Baby. Aber wenn das Wetter jetzt so wunderbar sommerlich ist und die Pflastersteine schön warm, dann kann er im Garten oder auf dem Hof herumkrabbeln.

Baby auf dem Hof

Um ihm eine Freude zu machen, haben wir eine Schaukel für ihn gekauft und in der Scheune aufgehängt.

Baby Schaukel