Neuer Wasseranschluss

Nach einigem Hin und Her mit unserem Wasser-/Abwasserzweckverband hat unser Haus nun diese Woche einen neuen Wasseranschluss bekommen. Bisher war zwar schon ein Anschluss mit Wasserzähler vorhanden, dieser war aber an einer dermaßen ungünstigen Stelle im Haus, dass wir ihn versetzen mussten. Beim Besichtigungstermin mit einem Mitarbeiter vom Zweckverband hatte sich dann herausgestellt, dass das mit dem Versetzen der Wasseruhr nicht so einfach ist, denn die bisherige Lösung war laut DIN 1988 (Technische Regeln für Trinkwasser-Installation) nicht erlaubt. Das Problem: vom Anschluss bis zum Wasserzähler war die Entfernung zu groß. Die bisherige Leitung war 30 Meter lang. Da der Anschluss erst vor 10 Jahren vom Wasser-/Abwasserzweckverband gemacht wurde, kann man sich an dieser Stelle fragen, wieso das damals erlaubt wurde.

Das Problem mit der zu langen Leitung war nun aber vorhanden und musste beseitigt werden. Der Plan: es sollte ein neues Rohr direkt von der Straße in unseren Hausanschlussraum gelegt werden. Dann wäre der Leitungsweg bis zu unserem Wasserzähler kurz genug.

Das wurde dann auch gemacht. Die ganze Aktion fällt definitiv in die Kategorie “unerwartete Zusatzausgaben” und hat uns mehrere tausend Euro gekostet.

Baggern für Wasserleitung

Loch buddeln für Wasserleitung

Für die neue Leitung mussten die Arbeiter ein Loch unter dem Fundament des Hauses durchgraben.

Loch unter Fundament

Im Hausanschlussraum wurde ein Loch in die Bodenplatte gebohrt. Dort sollte die Wasserleitung rauskommen.

Loch für Wasserleitung im HA-Raum

Ein Blick in das Loch zeigte, wie dick die Bodenplatte ist. Unten sieht man übrigens das Licht von der Straße hereinscheinen.

Loch für Wasserleitung

Nachdem die Leitung ins Haus gelegt worden war, wurde alles wieder zubetoniert. Jetzt haben wir also einen Wasserzähler mit DIN-konformer Leitung im Hausanschlussraum.

Wasserzähler

Auch auf der Straße wurde alles wieder verschlossen. So viel Aufwand für unseren neuen Wasseranschluss…

Loch im Asphalt

 

Die Bodenplatte

Freitag, 19. Dezember 2014

Bodenplatte gießen

Unser Erdgeschoss hat nun endlich einen Boden bekommen. Das Ergebnis hat uns sehr glücklich gemacht! 🙂 Der Beton wurde fertig angeliefert und mit einem langen Schlauch ins Haus gepumpt. Zuvor waren Zuluftrohre für den Kamin und Abwasserrohre verlegt worden. Außerdem war der gesamte Boden mit einem zweilagigen Stahlmattengeflecht ausgelegt worden. Und dann kam der Fertigbeton. Die fertige Bodenplatte ist 20 cm dick.

Betonplatte und Fachwerk

Bodenplatte Küche

Bodenplatte Erdgeschoss

Fundamente

Die Fotos, die ich euch heute zeige, sind schon wieder zwei Wochen alt. Ihr seht also, dass wir uns ein bisschen ranhalten müssen, damit ihr bald wieder auf dem aktuellen Stand seid! 😉 Unser Haus hat mittlerweile Fundamente bekommen. Es macht wirklich glücklich, endlich etwas entstehen zu sehen, nachdem wir so lange nur Abriss hatten.

Am 01. Dezember 2014 wurden an den Stellen, wo später tragende Wände stehen sollen, Löcher für die Fundamente aus dem Boden ausgehoben.

Loch für Fundament

Am 02. Dezember 2014 wurden an diesen Stellen die Bewehrungskörbe mit einer ersten Ladung Beton im Boden befestigt.

Stahl und Beton im Fundament

In den darauffolgenden Tagen sah es im Nebengebäude aus wie in einer Tischlerei. Es mussten Verschalungen für das Betongießen gebaut werden.

Bretter schneiden für den Beton

Die zweite Betonschicht wurde am 04. Dezember 2014 gegossen. Dann trockneten die Fundamente wieder einige Tage.

Fundamente

Nicht nur am Boden wurde Beton gegossen, sondern auch in den Wänden an den Stellen, wo später die tragenden Deckenbalken aufliegen sollen.

Verschalung an den Wänden

Stahl für die Bodenplatte

Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht! Jetzt ist schon wieder einen Monat lang nichts passiert auf der Baustelle. Wir haben mittlerweile eine neue Baufirma gefunden, die ab jetzt unsere Baustelle betreut. Nächstes Ziel ist die Fertigstellung der Bodenplatte und der Statik.

Ursprünglich war vom Statiker unseres Architekten geplant worden, dass das Obergeschoss mit Stahlträgern abgestützt werden sollte. Von diesem Plan sind wir jetzt abgerückt nachdem ein Zimmermann uns beraten hat. Wir haben nun geplant, alles mit Holz abzustützen. Statt zwei U-Profil-Stahlträgern wird ein 11 Meter langer Holzbalken die Decke tragen. Außerdem wird neues Fachwerk im Erdgeschoss eingebaut. Wir finden, dass Holz viel besser zum Stil des Hauses passt und natürlich ist ein wichtiger Punkt, dass es günstiger ist als Stahl.

Ab morgen wird nun wieder in die Hände gespuckt. Dann rücken die nächsten Bauarbeiter an. Heute wurde von der Firma A & G Stahl aus Saalfeld das erste Material für die Bodenplatte geliefert.

Stahl für Bodenplatte